Labello
Lippenpflegestifte in diversen Variationen seit über 100 Jahren.
Beschrieb
Labello Schon zu Ur-Omas Zeiten unwiderstehlich Die Welt bekennt sich zu gepflegten Lippen – seit über 100 Jahren Der Lippenpflegestift Labello gehört zu den absoluten Klassikern von Beiersdorf – und ist sogar zwei Jahre älter als seine „große Schwester“ NIVEA. Heute pflegt und verwöhnt Labello Lippen auf der ganzen Welt. Rund 160 Millionen Pflegestifte gehen jedes Jahr vom Band und bescheren Beiersdorf in Deutschland und vielen anderen Ländern den ersten Platz in puncto Lippenpflege. Das Wort Labello leitet sich von den lateinischen Wörtern "labium" (Lippen) und "bellus" (schön) ab, und damit ist auch schon alles erklärt: Labello sorgt für schöne Lippen! Heute fehlt er wohl in keiner Handtasche: der Lippenpflegestift Labello. Doch was heute so selbstverständlich ist, war 1909 eine kleine Sensation. Denn Lippenpflegeprodukte waren zwar bereits bekannt, ihre Anwendung jedoch umständlich. Es handelte sich entweder um in Papier eingewickelte Stangen oder um eine Salbe, die mit dem Finger auf die Lippen aufgetragen werden musste. Kleine Verpackung, große Wirkung. Mit Labello brachte Beiersdorf in jeder Hinsicht ein völlig neues Produkt auf den Markt. Denn nicht nur die Formel für die Lippenpflege war neuartig, auch die praktische Schiebedose aus Zinn sorgte für Furore. Was sich in der dekorativen Kosmetik erst einige Jahre später etablierte – die Metallhülse für den Lippenstift –, machte Labello auf Anhieb zum Verkaufsschlager. Durch den Ersten Weltkrieg und die damit verbundene Rohstoffknappheit war die Zinnhülse für einige Jahre nicht lieferbar, stattdessen gab es Labello Nachfüllstangen, die in die alten Hülsen gesteckt werden konnten. Anfang der 20er Jahre ersetzte dann ein leichter Aluminiumstift die bis dato übliche Labello Verpackung. Die innovative Lippenpflege überzeugte auch international: In den 1930er Jahren war Labello bereits in mehr als 30 Ländern auf dem Markt. Not macht erfinderisch. Während des Zweiten Weltkriegs und in der Nachkriegszeit waren Labello Produkte nur sehr begrenzt erhältlich. Aluminium, der Rohstoff für die Schiebehülse, war bis Ende der 1940er Jahre kaum zu bekommen. Neue Ideen für die Verpackung des Labello waren gefragt. Der Aufschwung und das Wirtschaftswunder machten es möglich: Eine weiße Plastikhülse ersetzte 1953 die Metallhülse. Rund zehn Jahre später vereinfachte der Drehmechanismus die Anwendung zusätzlich. Einer für alle. 1973 kam der klassische blaue Labello auf den Markt. Im Verlauf der 70er Jahre wurde das Sortiment ständig erweitert und ein spezieller Labello med für empfindliche Haut sowie ein Labello Sonne mit Lichtschutzfaktor herausgebracht.